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Wenngleich Microsoft nicht müde wird, die fantastischen Vorteile der Cloud und von SharePoint Online zu rühmen, so sind doch nicht alle Kunden bereit, alles auf eine Karte zu setzen.

Vorschriften können es Organisationen erschweren, bestimmte Arten von Workloads in die Cloud zu verschieben. Einige arbeiten möglicherweise mit umfangreichen Anpassungen und möchten das Risiko nicht eingehen, durch den Umstieg eventuell ihre bisherige SharePoint-Umgebung aus dem Gleichgewicht zu bringen. Es gibt mehrere Einzelpunkte zu berücksichtigen!

Migration

Der Prozess der Einrichtung einer neuen serverbasierten SharePoint-Umgebung und die Migration der Inhalte sollte recht unkompliziert sein, wenn Ihre Organisation bereits eine Vorgängerversion verwendet. Dennoch sollten Sie bei dieser Gelegenheit allerdings einen kleinen „Frühjahrsputz“ in Betracht ziehen, da sich in Ihrer aktuellen Umgebung noch redundante, veraltete oder triviale Daten befinden könnten.

Die Migration von Inhalten aus der On-Premises-Version zu SharePoint Online erfordert allerdings oft etwas mehr Planung. Wenn Sie SharePoint 2010 verwenden, müssen Sie für die Migration zunächst eine separate SharePoint 2013-Farm in Ihrer On-Premises-Umgebung einrichten, bevor Sie Ihre Inhalte und Services in SharePoint Online verschieben können.

sharepoint

Größe

Unabhängig davon, ob Sie bereits eine SharePoint-Umgebung nutzen oder nicht: Sie müssen die Größe der Umgebung in Betracht ziehen, in die Ihre Organisation umzuziehen gedenkt. Allgemein wird die Verteilung größerer SharePoint-Umgebungen über mehrere Server empfohlen. Dadurch profitiert Ihre Organisation von besserer Skalierbarkeit und höheren Toleranzen Ihrer SharePoint-Umgebung.

Wenn Sie SharePoint On-Premises einsetzen, müssen Sie wissen,

  1. wie viele Server und Datenbanken Sie brauchen,
  2. als Host für welche Rollen diese Server fungieren sollen,
  3. wie Ihre SharePoint-Architektur aussehen soll und
  4. ob alle SharePoint-Server dem Lizenzierungsmechanismus entsprechen.

Obwohl die Bereitstellung von SharePoint nicht immer sonderlich schwierig ist, kann es anspruchsvoll sein, die Toleranz- und Skalierbarkeitsstufen sauber auszubalancieren und gleichzeitig die Lizenzierung von Microsoft und die vom Herausgeber empfohlenen Best Practices einzuhalten. Viele dieser Komplikationen können durch einen Wechsel zu SharePoint Online vermieden werden.

Kosten

Die Kosten für den Betrieb einer SharePoint-Umgebung sind ebenfalls ein wichtiger Faktor, der berücksichtigt werden muss. On-Premises-SharePoint-Umgebungen bestehen in aller Regel aus mehreren SharePoint-Servern, die jeweils über die entsprechenden Lizenzen verfügen müssen. Darüber hinaus steigen durch die Notwendigkeit, Kosten für Server zu decken, die Gesamtkosten für den Betrieb einer On-Premises-Umgebung.

Ganz anders bei SharePoint Online: Da die Lösung in Microsofts Azure Cloud gehostet wird, hat die Anzahl der SharePoint-Server, die zum Betrieb einer Lösung erforderlich sind, keine Auswirkung auf die Implementierungskosten. Als Anwendung innerhalb von Office 365 werden die Kosten von SharePoint Online nach einem Flatrate-Lizenzmodell nach Anzahl der Benutzer berechnet. Mit diesem Modell können Sie von Microsofts eigener erstklassiger SharePoint-Farm profitieren, ohne sich über die Anzahl der Server und die dafür erforderlichen SharePoint-Lizenzen Gedanken machen zu müssen.

Der Betrieb von SharePoint Online als Anwendung in Office 365 kann zudem die Verwaltungskosten für Wartungen senken. Microsoft führt beispielsweise laufendes Patch-Management sowie Serveraktualisierungen durch. Zudem muss sich Ihr IT-Team nicht länger mit dem umständlichen Wechsel zur aktuellsten SharePoint-Version befassen – auch das erledigt Microsoft für Sie.

Das sind nur einige Punkte, die Organisationen bedenken sollten, wenn sie sich zwischen SharePoint On-Premises und SharePoint Online entscheiden. Mehr über die aktuellste Version von SharePoint erfahren Sie in unserem kostenlosen „SharePoint 2019 Handbook“! 


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