Gestern hat Microsoft offiziell bekannt gegeben, dass es Skype for Business Online am 31. Juli 2021 einstellen wird. Derzeitige Kunden bleiben davon unberührt und Organisationen können weiterhin wie gewohnt neue Nutzer erstellen.

Ab 1. September 2019 wird Microsoft das Onboarding neuer Kunden jedoch direkt auf Microsoft Teams als primäre Kollaborationsplattform vornehmen. Beachten Sie jedoch, dass Skype for Business Server 2019 davon nicht betroffen ist. Der Support dafür endet erst am 14. Oktober 2025.

Die unerwartete Ankündigung war für manche ein Schock, während andere schon damit gerechnet hatten. Dux Raymond Sy, CMO von AvePoint, empfiehlt tief in Skype for Business Online verwurzelten Organisationen folgendes Vorgehen:

„Die Frist im Jahr 2021 scheint zwar in weiter Ferne zu liegen, doch eine Umstellung dauert unter Umständen länger als geplant. Deshalb sollten die IT-Mitarbeiter unbedingt so früh wie möglich loslegen.

Bei AvePoint haben wir die Migration zu Microsoft Teams bereits angestoßen, indem wir die Mitarbeiter in den Niederlassungen in Nordamerika Anfang des Jahres ermuntert haben, zu Microsoft Teams als alleinigen Modus zu wechseln. Im selben Monat gaben wir Führungskräften Tipps, wie sich Microsoft Teams speziell auf ihre Bedürfnisse zuschneiden lässt. Wir hoffen, dass wir einige davon überzeugen konnten, Frühanwender zu werden. Einige Monate später nahmen wir eine umfassende Bestandsaufnahme vor, wie es um die Akzeptanz von Microsoft Teams als alleinige Lösung bestellt war, und passten unsere Strategie entsprechend an.

Wir analysieren die Akzeptanz von Microsoft Teams alle drei Monate. Zudem stellen wir sehr viele Ressourcen zur Verfügung und bieten unseren Mitarbeitern möglichst viel Unterstützung an. Wir haben enorme Fortschritte gemacht und hoffen, dass wir uns bereits Anfang 2020 von Skype for Business verabschieden können!

Aus meiner eigenen Erfahrung mit dem bisherigen Verlauf der Umstellung empfehle ich folgendes stufenweises Vorgehen:

  1. Sichern Sie sich die Unterstützung der Führungsebene und stellen Sie die Vorteile von Microsoft Teams heraus.
  2. Bieten Sie Frühanwendern Anreize, Microsoft Teams als alleinige Lösung zu nutzen und dadurch effizient zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.
  3. Ermuntern Sie die Anwender von Microsoft Teams, leicht erzielbare Erfolge und Best Practice mit anderen Mitarbeitern auszutauschen.“

So sieht die Roadmap von AvePoint für die eigene Migration von Skype zu Microsoft Teams aus.

Sie haben noch immer Fragen zur Ankündigung von Microsoft? Erscheint Ihnen der Zeitrahmen von zwei Jahren zu kurz, um die Migration vollständig abzuschließen? Und was ist mit den Herausforderungen, die Ihre Organisation während der Umstellung stemmen muss – und zwar IT-Administratoren genauso wie die Endanwender? Lesen Sie einige nützliche Antworten auf einige der am häufigsten gestellten Fragen zur Migration von Skype zu Teams.

Reichen zwei Jahre aus, um ALLE unsere Daten zu migrieren?

Die Dauer der Umstellung kann sehr unterschiedlich sein. Sie hängt von der Anzahl der Nutzer oder der Geschäftsbereiche ab, für die Schulungen erforderlich sind. Zudem hängt die Dauer der Umstellung von der Datenmenge ab und davon, wie komplex die Struktur der Plattform in Ihrer Organisation ist. Falls Sie Bedenken haben, sollten Sie schon jetzt beginnen, Pläne für die Migration zu konzipieren.

Wie wird sich die Umstellung auf Microsoft Teams auf die Kommunikation mit Kunden auswirken, die noch immer Skype for Business verwenden?

Zum Glück überhaupt nicht! Neben der gestrigen Ankündigung hat Microsoft verlauten lassen, dass ab dem ersten Quartal kommenden Jahres die Interoperabilität von Teams und Skype gewährleistet sein wird. Wenn Sie Geschäftspartner haben, die Skype unbedingt die Treue halten möchten, brauchen Sie keinen Zusammenbruch der Kommunikation zu befürchten. Sie können direkt aus Microsoft Teams mit Ihren Geschäftspartnern chatten oder diese anrufen.

skype for business

Wie können wir bei der Umstellung die Akzeptanz von Microsoft Teams sicherstellen?

Die Überführung der Benutzer zu Microsoft Teams ist ziemlich anspruchsvoll, doch es ist durchaus möglich. Sie müssen einfach gut vorbereitet sein. Microsoft selbst bietet Unterstützung unterschiedlichster Art, wie einen Ratgeber, kostenlose Schulungen und ein FastTrack-Programm zur Förderung des Onboardings.

Darüber hinaus verfügt AvePoint über etliche Ressourcen, mit deren Hilfe die Migration Ihres Unternehmens möglichst nahtlos erfolgt. Klicken Sie auf Ihr bevorzugtes Format und lernen Sie noch heute Beispiele für Best Practice kennen!

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